Kindesentführung Salzburg Hinzufügen

asdf 16 Juni 2010

G4S - Perfektes Zusammenspiel von Mensch und Technik - Aufklärung der Kindesentführung im Europark Salzburg

Am Mittwoch, den 09.06.2010, gegen 09:45 Uhr vormittags, entführte eine vorerst unbekannte Frau in einem unbemerkten Moment ein 3 Monate altes Baby im Bereich eines Modemarktes im Salzburger Europark.

Es wurde sofort eine Großfahndung eingeleitet. Der Europark wurde abgeriegelt, alle abströmenden Personen und Fahrzeuge überprüft und das gesamte Gebäude durchsucht. Dies verlief ergebnislos.

Durch die Überwachungskameras im Europark wurden Fotos der mutmaßlichen Täterin festgehalten. Aufgrund der Veröffentlichung der Fahndungsfotos durch die Medien, liefen zahlreiche Hinweise bei der Polizei ein.

Ein konkreter Hinweis führte nach Tirol. Mehrere Personen gaben an, auf den Fahndungsfotos eine 32-jährige Tirolerin aus dem Bezirk Kitzbühel erkannt zu haben. Diese habe in ihrem Umfeld angegeben, in 3 Monaten ein Baby zu bekommen, sei aber nie mit einem Kind gesehen worden.

Die Fahndung nach der Frau und ihrem Fahrzeug wurde an sämtliche Polizeidienstellen in Österreich und auch grenzüberschreitend an die bayerische Polizei weitergegeben.

Im Bereich der Gemeinde Unterwössen, im Landkreis Traunstein, konnte die Frau von Kräften der bayerischen Polizei auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäftes festgenommen werden. Auf diesem Parkplatz wurde auch das Baby unversehrt aufgefunden.
Das an der Aufklärung des Falles maßgebliche Sicherheitssystem mit Videoüberwachungsanlage im Europark Salzburg wurde 1998 durch die G4S Security Systems GmbH installiert und besteht aus weit mehr als 200 Kameras und digitalen Aufzeichnungsgeräten.

Gewartet und betreut wird das System vorrangig durch unseren Videospezialisten, Hrn. Norbert Rinnerthaler. Unmittelbar nach bekannt werden der Kindesentführung wurde dieser auch vergangen Mittwoch in den Europark gerufen, um gemeinsam mit der Kriminalpolizei und den Europark-Haustechnikern die Videoaufzeichnungen auszuwerten.

Dank der sehr professionell projektierten und gewarteten Videoanlage konnte der Tatvorgang sehr rasch nachvollzogen und nahezu perfekte Fahndungsbilder (samt Kennzeichen des Fahrzeuges) von der mutmaßlichen Täterin veröffentlicht werden, welche schließlich maßgeblich zu einem raschen Fahndungserfolg beigetragen haben.

Im Zuge der Ehrungsfeierlichkeiten für die Polizei durch Innenministerin Fekter wurde auch der G4S großes Lob für die hervorragende Zusammenarbeit ausgesprochen.

An dieser Stelle möchten wir unseren Mitarbeitern herzlich gratulieren und Ihnen unseren Dank aussprechen!

 

Kontaktdetails

  • Romana Serlath