Biometrie

Die Biometrie als Lehre von der Erfassung und Vermessung körperlicher Merkmale kennt inzwischen eine Vielzahl von weiteren unveränderlichen Erkennungszeichen, die sich zur eindeutigen Identifi zierung heranziehen lassen: beispielsweise der Fingerabdruck oder die Iris- und Gesichtsfelderkennung.

Alle diese natürlichen Merkmale sind eindeutig einer Person zuzuordnen, im Laufe der Zeit unveränderbar sowie einfach und anwenderfreundlich zu erfassen.

Die Fingerprint-Erkennung

Über einen Sensor wird der Fingerabdruck aufgenommen und in ein digitales Erkennungsmuster umgesetzt. Gespei chert werden nur die mittels eines mathematischen Verfahrens extrahierten Merkmale des Fingerprints.

Die heute verwendeten Systeme sind klein, kostengünstig und einfach zu bedienen. Somit können sie in nahezu jeder Anwendung zum Einsatz kommen, bei der Sicherheit und Wirtschaftlichkeit wichtig sind.

Die Gesichtsfelderkennung im Anwendungsbereich Zutrittskontrolle

Bei der Gesichtsfelderkennung werden über 2.000 Gesichtsmerkmale mit einem gespeicherten Referenzbild verglichen, um die Identität der Person zu verifizieren und ihre Berechtigung sicherzustellen.

Im Bereich der Zutrittskontrolle zu Hochsicherheitsbereichen, etwa in Flughäfen, Banken, Rechenzentren und Kernkraftwerken, stellt das Erkennungsverfahren sicher, dass der Zutritt nur autorisierten Personen gewährt wird. Bei Ticketing-Anwendungen in der Freizeitbranche, z. B. in Zoos oder Fitnessstudios, verhindert das System die Weitergabe von Mitgliedsausweisen oder Jahreskarten an unberechtigte Personen.

Die Iriserkennung

Die Iris oder Regenbogenhaut ist der farbige Gewebering, der die Pupille umschließt. Ihre charakteristischen, bio metrisch nutzbaren Merkmale werden zur Identifi kation und Verifi kation verwendet. Die Farbe der Iris wird nicht berücksichtigt.

Die Einzigartigkeit von Irismustern ist unbestritten. Sogar bei eineiigen Zwillingen oder den beiden Augen einer Person. Der Iris-Scan gilt als eines der genauesten biometrischen Identifizierungsverfahren.

Das Verfahren ist hygienisch, kontaktlos, entspricht im Erfassungsvorgang dem Fotografi eren und ist somit gesundheitlich völlig unbedenklich.

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